Kassettendecke oder Steppdecke? Unterschiede – und was tun, wenn die Decke riecht
Kurz gesagt: Eine Kassettendecke hat umlaufende Stege zwischen Ober- und Unterstoff, sodass die Daunen in „Kassetten“ gleichmäßig verteilt bleiben und keine Kältebrücken entstehen – das ist die hochwertigere Bauart für Daunendecken. Ein leichter Eigengeruch neuer Naturdaune ist normal und verschwindet durch Lüften.
Was ist eine Kassettendecke?
Bei der Kassettensteppung sind Ober- und Unterseite durch kleine Innenstege verbunden. Dadurch füllt die Daune jede Kassette gleichmäßig aus und kann nicht verrutschen. Ergebnis: gleichmäßige Wärme ohne dünne, kalte Stellen.
Und die einfache Steppdecke?
Bei der durchgesteppten Variante sind Ober- und Unterstoff direkt vernäht. Das ist günstiger, aber an den Nahtlinien entstehen dünnere Stellen (Kältebrücken). Für leichte Sommerdecken okay, für warme Decken ist die Kassette besser.
Warum riecht eine neue Daunendecke manchmal?
Naturdaune kann anfangs einen leichten Eigengeruch haben – das ist ein Zeichen für echtes Naturprodukt, kein Mangel. Er verfliegt normalerweise nach kurzer Zeit.
Was hilft gegen den Geruch?
- Lüften: die Decke einige Stunden an die frische Luft (nicht in praller Sonne).
- Aufschütteln und ausbreiten, damit Luft zirkuliert.
- Bei Bedarf ein kurzer Gang im Trockner auf niedriger Stufe mit Trocknerbällen.
Bleibt ein Geruch dauerhaft oder tritt er nach dem Waschen auf, war die Decke meist nicht vollständig durchgetrocknet – dann noch einmal gründlich trocknen.
Häufige Fragen
Ist eine Kassettendecke immer besser?
Für Ganzjahres- und Winterdecken ja. Bei sehr leichten Sommerdecken fällt der Unterschied kaum ins Gewicht.
Ist der Neugeruch schädlich?
Nein. Zertifizierte Decken (OEKO-TEX®) sind schadstoffgeprüft; der leichte Naturgeruch ist harmlos und vergeht.
Traumwelt-Daunendecken sind mit Kassettensteppung gefertigt – für gleichmäßige Wärme.
