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Material & Qualität3 Min. Lesezeit · Aktualisiert am

Neue Daunendecke riecht, knistert oder piekt? Ursachen und was hilft

Warum eine neue Daunendecke manchmal riecht, was in welchem Fall hilft – und wie Kassetten- und Steppdecke sich unterscheiden.

Traumwelt BettwarenfabrikBettwaren-Team aus Berlin
Daunendecke mit Kassettensteppung

Kurz gesagt: Ein leichter Eigengeruch ist bei neuen Daunendecken normal. Daunen sind ein Naturprodukt, und der Geruch entsteht meist, weil die Decke lange verpackt war. Er verschwindet in der Regel nach ein paar Tagen Lüften und Aufschütteln. Riecht eine Decke dagegen muffig oder erst nach dem Waschen, war sie fast immer nicht vollständig trocken – dann hilft ein weiterer Trocknergang. Auch ein leises Knistern ist bei neuen Decken normal und lässt nach einigen Nächten nach.

Warum riecht eine neue Daunendecke?

Daunen und Federn sind ein Naturmaterial mit einem leichten Eigengeruch. Solange die Decke luftdicht verpackt ist, kann er nicht entweichen. Nach dem Auspacken lässt er normalerweise schnell nach. Der Geruch ist kein Zeichen für schlechte Qualität und bei schadstoffgeprüften Decken (OEKO-TEX® Standard 100) harmlos.

Was hilft – je nach Ursache?

Situation Wahrscheinliche Ursache Was hilft
Neue Decke, direkt nach dem Auspacken Verpackung, Naturgeruch ausbreiten, einige Stunden an die frische Luft (nicht in pralle Sonne), aufschütteln
Geruch nach dem Waschen Restfeuchte in der Füllung erneut im Trockner bei niedriger Temperatur mit Trocknerbällen vollständig trocknen
Muffiger Geruch nach längerer Lagerung zu wenig Luft, feuchter Lagerort lüften, ggf. trocknen; künftig luftig in einer Stoffhülle lagern

Die richtige Lagerung erklärt der Ratgeber Bettdecke richtig aufbewahren, das Trocknen Schritt für Schritt der Ratgeber Daunendecke waschen, trocknen & pflegen.

Wann sollte ich mich melden?

Wenn der Geruch auch nach mehreren Tagen Lüften nicht nachlässt oder die Decke muffig riecht, obwohl sie nie gewaschen wurde. Dann melde dich bei uns – innerhalb von 30 Tagen kannst du Traumwelt-Decken zurückgeben, die Rücksendung innerhalb Deutschlands ist kostenlos.

Warum knistert eine neue Daunendecke?

Das Knistern kommt vom Bezugsstoff. Damit keine Daunen austreten, ist er besonders dicht gewebt (daunendicht). Neuer Stoff ist anfangs noch etwas steif und raschelt deshalb bei jeder Bewegung. Durch Körperwärme, Feuchtigkeit und Gebrauch wird das Gewebe weicher – nach einigen Nächten nimmt das Knistern meist deutlich ab. Auch eine Wäsche macht den Stoff geschmeidiger. Ein höherer Federanteil kann ebenfalls etwas knistern.

Federn piken oder die Decke verliert Federn

Eine Daunendecke mit 90 % Daunen enthält 10 % kleine Federn. Dass einmal eine einzelne Federspitze durch den Bezug sticht, kann vorkommen.

  • Nicht herausziehen: Zieh die Feder von der anderen Seite zurück in die Decke. Ziehst du sie heraus, vergrößert sich das Loch im Gewebe.
  • Stoff glatt reiben: Reib die Stelle danach leicht zwischen den Fingern, damit sich das Gewebe wieder schließt.
  • Bei vielen Federn melden: Treten an vielen Stellen Federn oder Daunen aus, ist das kein normales Verhalten. Dann melde dich bei uns.

Kassettendecke oder Steppdecke – was ist der Unterschied?

Bei einer Kassettendecke sind Ober- und Unterstoff durch schmale Innenstege verbunden. Dadurch entstehen „Kassetten“, in denen die Daune gleichmäßig verteilt bleibt – ohne dünne, kalte Stellen. Bei einer einfachen Steppdecke sind Ober- und Unterstoff direkt aufeinander genäht. Das ist günstiger, an den Nähten entstehen aber dünnere Stellen, sogenannte Kältebrücken.

Die Unterschiede im Detail und wann welche Bauart passt, erklärt der Ratgeber Kassettensteppung einfach erklärt.

Eine Kassettensteppung haben alle klassischen Traumwelt-Daunendecken, zum Beispiel die Ganzjahres Daunendecke 90 % Daunen und die Winter Daunendecke 100 % Daunen.

Und die Klimadecke? Die Daunendecke mit Klimabändern

Eine dritte Bauweise ist die Klimadecke. Sie hat statt Kassetten durchgehende Kanäle, die von luftdurchlässigen Klimabändern getrennt sind. Über diese Bänder können überschüssige Wärme und Feuchtigkeit leichter entweichen. Das lohnt sich vor allem, wenn dir nachts schnell warm wird. Unsere Klimadecken haben dieselbe Füllung wie die klassischen Daunendecken (90 % Daunen, Klasse I). Wann sich welche Bauweise lohnt, erklärt der Ratgeber Klimadecke oder Kassettendecke?

Häufige Fragen

Ist der Neugeruch schädlich?
Nein. Bei OEKO-TEX®-zertifizierten Decken sind alle Bestandteile auf Schadstoffe geprüft; der leichte Naturgeruch ist harmlos und vergeht.

Hilft Duftspray gegen den Geruch?
Besser nicht. Duftstoffe überdecken den Geruch nur und können die Daunen verkleben. Lüften und Trocknen lösen die Ursache.

Wie lange knistert eine neue Daunendecke?
Meist nur einige Nächte. Je öfter du die Decke benutzt, desto weicher wird der dicht gewebte Bezugsstoff und desto leiser wird sie.

Ist es normal, dass eine Daunendecke Federn verliert?
Einzelne Federchen ja, besonders in den ersten Wochen. Verliert die Decke dauerhaft viele Federn oder Daunen, ist das Gewebe oder eine Naht beschädigt – dann melde dich bei uns.

Die klassischen Traumwelt-Daunendecken haben eine Kassettensteppung, die Klimadecken Kanäle mit Klimabändern. Alle sind nach OEKO-TEX® Standard 100 geprüft und werden bei deutschen Fertigungspartnern gefertigt.

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