Daunen oder Federn? 90 % vs. 100 % Daunen einfach erklärt
Kurz gesagt: Daunen sind das feine Untergefieder ohne Kiel – sie speichern viel Luft und sind der eigentliche Wärme- und Leichtigkeitsträger. Federn haben einen Kiel und geben Stützkraft, wärmen aber weniger. Je höher der Daunenanteil, desto leichter und wärmer die Decke. 100 % Daunen ist das Premium für maximale Leichtigkeit, 90 % Daunen / 10 % Federn das bewährte Preis-Leistungs-Optimum.
Was sind Daunen – und was Federn?
Daunen wachsen als wärmende Unterschicht am Bauch von Gänsen und Enten. Sie sind dreidimensional, kugelig und kiellos, wodurch sie besonders viel Luft einschließen. Federn dagegen haben einen festen Kiel, sind flacher und sorgen für Volumen und Stützung.
Warum wärmen Daunen besser?
Weil sie mehr Luft speichern – und Luft ist der eigentliche Wärmedämmstoff. Bei gleichem Gewicht wärmt eine Decke mit hohem Daunenanteil stärker und fühlt sich leichter an.
90 % oder 100 % Daunen – was ist besser?
- 90 % Daunen / 10 % Federn: sehr leicht und warm, mit etwas mehr Stützung durch die Federn – hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- 100 % Daunen: noch leichter und weicher, ganz ohne Federkiele, mit der höchsten Bauschkraft – das „Wolken-Gefühl“.
Beide wärmen erstklassig; 100 % Daunen ist die Premium-Stufe für alle, die maximale Leichtigkeit suchen.
Gänsedaunen oder Entendaunen?
Gänsedaunen sind meist etwas größer und bauschstärker, Entendaunen bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wichtiger als die Herkunft ist die Füllkraft (Cuin) – sie sagt, wie stark die Daune bauscht.
Häufige Fragen
Piksen Federn durch den Bezug?
Bei hochwertigen, dicht gewebten Baumwollbezügen (daunendicht) praktisch nicht.
Sind 100 % Daunen auch für den Sommer geeignet?
Ja – entscheidend ist die Wärmeklasse bzw. Füllmenge, nicht der Daunenanteil.
Traumwelt bietet Daunendecken mit 90 % und 100 % Daunen (Klasse I), DOWNPASS- und OEKO-TEX®-zertifiziert.
