Daunenklassen erklärt – was bedeutet Klasse I, II und III?
Nicht alle Daunen sind gleich. Die Qualität von Daunen wird in Klassen eingeteilt – und der Unterschied zwischen Klasse I und Klasse III ist erheblich. Wir erklären das Klassifizierungssystem und warum wir ausschließlich Daunen der Klasse I verwenden.
Was sind Daunenklassen?
Daunenklassen beschreiben das Verhältnis von Daunen zu Federn in einer Füllung. Geregelt ist das in der europäischen Norm EN 12934. Je höher der Daunenanteil, desto leichter, wärmer und hochwertiger ist das Produkt.
Klasse I – die höchste Qualität
Klasse I bedeutet: mindestens 90% Daunen, maximal 10% Federn. Das ist die höchste verfügbare Qualitätsstufe für Bettwaren. Daunen der Klasse I haben eine hohe Bauschkraft (Füllkraft), sind besonders leicht und langlebig. Alle unsere Traumwelt Daunendecken und Daunenkissen verwenden ausschließlich Daunen der Klasse I.
Klasse II
Mindestens 75% Daunen, maximal 25% Federn. Gute Qualität, aber spürbar schwerer als Klasse I und etwas geringere Wärmeleistung pro Gramm.
Klasse III
Mindestens 50% Daunen. Spürbar mehr Federn, deutlich schwerer, geringere Wärmeleistung. Günstiger in der Anschaffung, aber kürzere Lebensdauer.
Was ist Bauschkraft (Cuin)?
Neben der Klasse ist die Bauschkraft das wichtigste Qualitätsmerkmal. Gemessen in Cuin (Cubic Inch), beschreibt sie wie viel Volumen eine Daune einnimmt. Je höher der Cuin-Wert, desto mehr Luft wird eingeschlossen – und desto besser die Wärmedämmung bei minimalem Gewicht. Unsere Daunen der Klasse I erreichen hohe Cuin-Werte für maximalen Komfort.
Warum verwenden wir nur Klasse I?
Bei Traumwelt haben wir uns bewusst für ausschließlich Klasse I Daunen entschieden. Der Grund: Qualitätsdaunen kosten mehr in der Herstellung, aber sie halten 10–20 Jahre und bieten ein deutlich überlegenes Schlafgefühl. Wer einmal unter einer echten Klasse I Daunendecke geschlafen hat, möchte nichts anderes mehr.
