Bettdecke richtig aufbewahren – Tipps für die Sommerpause
Wenn Sie saisonal zwischen Sommer- und Winterdecke wechseln, stellt sich die Frage: Wie bewahre ich meine Bettdecke richtig auf? Falsche Lagerung kann Daunen beschädigen und Schimmel begünstigen. Wir zeigen wie es richtig geht.
Vor der Einlagerung: Waschen und lüften
Bevor Sie eine Bettdecke einlagern, sollten Sie sie waschen oder zumindest gründlich lüften. Im Laufe des Winters hat sich Feuchtigkeit in der Füllung angesammelt – feucht eingelagerter Daunen kann schimmeln und schlechte Gerüche entwickeln. Waschen Sie die Decke bei 60°C oder legen Sie sie für mehrere Stunden in die Sonne und frische Luft.
Der richtige Behälter
Niemals in Plastiktüten oder Vakuumbeutel! Das ist der häufigste Fehler. Daunen brauchen Luft – in einem luftdichten Behälter werden sie dauerhaft komprimiert und verlieren ihre Bauschkraft. Einmal stark zusammengepresste Daunen erholen sich oft nicht vollständig.
Verwenden Sie stattdessen:
- Den Original-Aufbewahrungsbeutel aus Stoff (oft im Lieferumfang enthalten)
- Eine Baumwolltasche oder einen Kissenbezug
- Einen luftdurchlässigen Aufbewahrungskarton
Der richtige Ort
Trocken, dunkel und kühl – das sind die drei Kriterien für die ideale Lagerung. Feuchte Keller oder Dachböden mit großen Temperaturschwankungen sind ungeeignet. Ein Einbauschrank im Schlafzimmer oder ein Regalfach in einem trockenen Raum sind ideal.
Nicht zusammenpressen
Legen Sie die Decke locker gefaltet in den Aufbewahrungsbehälter – nicht fest zusammengedrückt. Je weniger die Daunen komprimiert werden, desto besser bleiben sie erhalten.
Nach der Einlagerung: Aufbauschen
Wenn Sie die Decke wieder herausholen, schütteln Sie sie kräftig auf und lassen Sie sie für einige Stunden hängen – am besten im Freien. Die Daunen brauchen etwas Zeit um ihr volles Volumen zurückzugewinnen.
